Projekt

Mein Hannover 2030 – Das integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Landeshauptstadt

Die Zukunft beginnt vor Ort. Rund 200 Veranstaltungen zum Stadtdialog „Mein Hannover 2030“ drehten sich um die Frage: Wie soll sich die wachsende Landeshauptstadt in den kommenden Jahren entwickeln? Die Ergebnisse wurden thematisch gebündelt und im integrierten Stadtentwicklungskonzept zusammengefasst.

Die Landeshauptstadt Hannover beschreitet einen außergewöhnlichen Weg für „Mein Hannover 2030“: Das Stadtentwicklungskonzept wird nicht ausschließlich von Politik und Verwaltung erarbeitet. Vielmehr steht ein umfassender Beteiligungsprozess im Vordergrund: Rund sechs Monate lang wurde diskutiert, fast 200 verschiedene Veranstaltungen sind über die Bühne gegangen, knapp 150 Protokolle wurden geschrieben und rund 17.000 Hannoveranerinnen und Hannoveranern haben mitdiskutiert.

Dieser umfassende Input des Stadtdialoges wurde in die Ziele und Strategien der sechs Dezernate aufgenommen. Gespiegelt wurden die vielen Ansätze, Ideen und konkreten Vorschläge an den Leitlinien der Verwaltung. So ist schließlich das Stadtentwicklungskonzept entstanden, das auf breite Zustimmung von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft baut.

Die Idee hinter dieser Vorgehensweise war eine einfache: Wenn man ein „lebendiges“ und am Lebensgefühl der Menschen orientiertes Stadtentwicklungskonzept erarbeiten will, muss ihm ein umfassender Dialogprozess vorausgehen. Fünf Fragen leiteten durch die Debatten: Wie wollen wir wachsen? Wie machen wir Hannover zu einem Zuhause für viele? Wie schaffen wir gute Bildung und lebendige Kultur? Wie stärken wir selbstständiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe? Was wollen und was können wir uns leisten?

EBP unterstützte die Landeshauptstadt bei der Strukturierung, Auswertung und Bewertung der vielen Antworten auf die Fragen. In einem zweiten Schritt sind daraus Struktur und Inhalte des Stadtentwicklungskonzeptes entstanden. Diese wurden wiederum in einem intensiven Diskussionsprozess innerhalb der Verwaltung reflektiert. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit IMORDE Projekt- & Kulturberatung GmbH.

Am 19. November 2015 erfolgte der "Stapellauf": www.hannover.de