Brachflächenmanagement

Auftraggeber
verschiedene

Zeitraum
laufend

Ansprechpartner
gerald.zahn@ebp.de,
stephan.kathke@ebp.de
Der wirtschaftliche Strukturwandel, der Flächenrückzug von Bahn, Post und Militär und nicht zuletzt die Stagnations- bzw. Schrumpfungsbedingungen haben den Städten ein umfangreiches Brachflächenpotenzial hinterlassen. Auch unter dem Aspekt einer nachhaltigen Flächenkreislaufwirtschaft wird die Entwicklung innerstädtischer Brachflächen weiterhin an Priorität gewinnen. In vielen Städten werden die z. T. enormen Flächenpotenziale auch unter der Annahme einer erhöhten Flächennachfrage nicht vollständig entwickelbar sein. Daher kommt dem Management des Brachflächenportfolios der Städte und dem Einsatz des Strategiebausteins „Zwischennutzungen“ eine zentrale Rolle zu.

Bei Überlegungen zur Reaktivierung von Brachflächen ist die Refinanzierbarkeit der öffentlich getragenen Investitionen von zentraler Bedeutung. Hierfür eignen sich Gebiets- und Finanzierungsmodelle, die vom Unternehmen Ernst Basler + Partner entwickelt werden. Mit Hilfe eines EDV-gestützten Finanzplanungsmodells lassen sich die finanziellen Auswirkungen einer Standortentwicklung in Varianten berechnen. Diese Risikoabschätzung kann als wichtige Grundlage für (kommunale) Investitionsentscheidungen herangezogen werden.

Im Rahmen verschiedener Projekte hat die Ernst Basler + Partner GmbH Möglichkeiten und Instrumente eines kommunalen Brachflächenmanagements untersucht sowie Handlungsansätze zur zügigeren Flächenentwicklung aufgezeigt.

Im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) bzw. des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) wurden beispielsweise die Bahnhofsumfeldentwicklungen am Beispiel der sieben Städte des Städtekranzes Berlin-Brandenburg untersucht, um die bisher sehr zögerlichen Flächenaktivierungen zu analysieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.




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